Wendemanöver verrät Zigarettenschmuggler


von Tageblatt-Redaktion

Wendemanöver verrät Zigarettenschmuggler
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Bad Muskau. Eine gemeinsame Streife von Bundespolizei und Zoll beobachtete am Sonntagnachmittag einen Škoda, als dieser über die Grenzbrücke von Polen rollte. Hinzugerufene Kollegen starteten im gleichen Moment am anderen Ende der Stadt mit eingeschaltetem Blaulicht, um das Fahrzeug anzuhalten. Als der Škoda-Fahrer den Dienstwagen der Uniformierten erkannte, wendete er seinen Pkw und fuhr eilig zurück in Richtung Grenzübergang. Mit dem Wendemanöver konnte er die anschließende Kontrolle jedoch nicht vermeiden.

Wenig später bestätigte sich, dass die Beamten den richtigen Riecher hatten: Im Motorraum des Octavia entdeckten sie 23 Stangen mit unversteuerten Zigaretten. Weitere zwei Stangen hatte der Mann mehr oder weniger gut sichtbar im Fußraum des Beifahrers platziert. Insgesamt wurden dem Schmuggler 5.000 Zigaretten abgenommen. Gegen den Mann (36), der aus Syrien kommt und im Landkreis Spree-Neiße lebt, hat inzwischen das Zollfahndungsamt Dresden Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Der (verhinderte) Steuerschaden liegt bei rund 1.250 Euro. (ots/fth)

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