Weißwasser visiert zweiten „Tag der Sachsen“ an


von Tageblatt-Redaktion

Weißwasser visiert zweiten „Tag der Sachsen“ an

Weißwasser. Noch heute schwärmen Bürger aus der Stadt und dem Umland von Sachsens größtem Volksfest in Weißwasser. Im September 2005 war dies der Fall. Da kamen 280.000 Besucher in die Sport- und Glasmacherstadt, die ihnen als Gastgeber drei unvergessliche Tage bescherte. Immer wieder wird OB Torsten Pötzsch (Klartext) darauf angesprochen, ob es nicht mal wieder einen „Tag der Sachsen“ in Weißwasser geben könnte. So auch beim Bürgertalk, zu dem die Wählervereinigung Klartext kürzlich eingeladen hatte. Begründung für den Wunsch: Stadt und Region brauchen angesichts der vielfältigen Probleme wieder mal ein großes Fest, Erlebnisse, positive öffentliche Wahrnehmung und Image.

Aus Sicht des OB gibt es nichts, was gegen eine erneute Bewerbung spricht. Zumal auch Riesa schon zweimal Ausrichter des Festes (1999 und 2019) gewesen sei. „Wir denken schon länger darüber nach, haben vor zwei Jahren schon Kontakt zur Staatskanzlei aufgenommen, weil wir 2027/28 anvisieren“, so Torsten Pötzsch. Möglicherweise stehen die Chancen inklusive finanzieller Unterstützungen angesichts des Strukturwandels und anderer Herausforderungen in der Region dafür gar nicht schlecht. Aber, so der OB, das Vorhaben brauche starke Unterstützung aus der Bevölkerung und vor allem ein Sicherheitskonzept, welches für derartige Veranstaltungsdimensionen sehr teuer sei. „Wir werden eine Abfrage unter den Bürgern machen, ob der Tag der Sachsen in Weißwasser gewollt ist oder nicht.“ (sab)

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