Weißwasser sucht Fahrer für Ukraine-Hilfe


von Tageblatt-Redaktion

Weißwasser sucht Fahrer für Ukraine-Hilfe
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Weißwasser. Von den ukrainischen Flüchtlingen, die in der Erstaufnahme des Freistaats im Kindererholungszentrum (Kiez) in Weißwasser untergebracht waren, möchten 60 in der Stadt bleiben. Das sei inzwischen auch behördlich genehmigt. Für sie richtet die Stadt Wohnungen ein und hat um Sachspenden gebeten. Wie Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) die beiden Ausschüssen des Stadtrats informierte, hätten viele Bürger Einrichtungsgegenstände zur Verfügung gestellt. Somit könne ein großer Teil dieser Wohnungen mit Spendenmöbeln ausgestattet werden. Dafür bedankte sich der OB im Namen aller Helfer und Unterstützer.

Allerdings steht der Ukrainehilfe-Stab der Stadtverwaltung jetzt vor einem neuen Problem – nämlich, wie die Dinge in die Wohnungen zu schaffen sind. „Wir suchen dringend Menschen, die bei der Einrichtung der Wohnungen helfen könnten. Gebraucht werden Fahrer von Transportern, gerne auch mit der Möglichkeit einen Transporter zu nutzen“, erklärte Torsten Pötzsch. Ebenso werden Helfer benötigt, die die Möbel von A nach B tragen können. Gesucht würden außerdem noch handwerklich begabte Menschen, die beim Aufbau und und der Einrichtung unterstützen. „Wer mit anpacken kann, und sei es auch nur für einige Stunden, ist willkommen“, bekräftigte der OB. Je mehr Menschen mitmachen, desto eher sei die Hilfsaktion geschafft. Nach seiner Aussage müssen derzeit noch 50 Flüchtlinge, zumeist Mütter mit ihren Kindern, in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landkreises ausharren – obwohl es hier schon eine Wohnung gibt.

Interessenten melden sich per Mail direkt beim OB von Weißwasser unter ob.poetzsch@weisswasser.de.

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