Weg frei fürs Kulturzentrum Kromlau


von Tageblatt-Redaktion

Weg frei fürs Kulturzentrum Kromlau
Das Gesindehaus am Schloss Kromlau soll Künstlerkolonie werden. Dies ist ein Teilvorhaben des Gablenzer Strukturwandel-Projekts. Foto: Sabine Larbig

Gablenz. Es ist ein dreiteiliges Projekt, mit dem Gablenz, vor allem aber der Ortsteil Kromlau, wirtschaftlichen Aufschwung durch Kultur und Tourismus erfahren soll. Konkret geht es um die Umwandlung des Campingplatzes am Badesee Kromlau in einen Ganzjahresplatz mit Wohnmobil- und Zeltplätzen, Ferienwohnungen in Fertig- und Tiny-Häusern, Schulungsgebäuden, moderner Heizungsanlage, Sanitär- und Serviceeinrichtungen, Gaststätte, Parkflächen und Arealgestaltung. Teil zwei konzentriert sich auf das marode Gesindehaus am Kromlauer Schloss. Es soll Werkstätten, Wohnungen, Gemeinschaftsküche mit Aufenthaltsbereich für vier Künstler erhalten, das vorm Schloss stehende und vom Bauhof genutzte Lagergebäude zu einem Künstlerstudio mit fünf Atelierräumen samt Galerie und Sanitärtrakt werden. Der dritte Teil beinhaltet den Kauf eines elektrisch betriebenen Shuttles in Form einer Kleinbahn, die Einheimische und Touristen vom Kromlauer Park in den Muskauer Park und zurückbringen soll.

Für das Gesamtpaket gab es bereits die Zusage des Regionalen Begleitausschusses. Nun hofft Gablenz auf rund 12 Millionen Euro aus dem Strukturwandelfonds.  Da mittlerweile die Baukosten jedoch explodierten, reichte Gablenz das nachberechnete Projekt in der Hoffnung auf 90-Prozent-Förderung ein.  Nachdem bereits im November ein Beschluss über 950.000 Euro gefasst worden war, ging es im Dezember um weitere 277.000 Euro durch Kostensteigerungen, die nun ebenfalls im Gemeindehaushalt 2023 einzustellen und aus vorhandenen liquiden Mitteln zu sichern sind. Letztlich stimmte der Gemeinderat einstimmig dafür.

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