Verfolgung über die Grenze erfolgreich


von Tageblatt-Redaktion

Verfolgung über die Grenze erfolgreich
Foto: Hagen Linke

Hoyerswerda/Bad Muskau/Leknica. Eine Streife des Polizeireviers Weißwasser stellte am frühen Montagmorgen einen Skoda in Krauschwitz fest, der Richtung Bad Muskau fuhr. Die Beamten prüften die montierten Cottbuser Kennzeichen und stellten fest, dass diese nicht an das Fahrzeug gehörten. Sie entschlossen sich zur Kontrolle des Fahrzeuges.

Dem Fahrer gefiel dies jedoch offenbar nicht. Er beschleunigte das Fahrzeug. In Bad Muskau konnte der Skoda-Lenker eine eingerichtete Straßensperre der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) umfahren, fuhr gegen ein Bordstein und flüchtete nach Polen. Offensichtlich durch den Zusammenstoß mit dem Bordstein verlor der Reifen Luft. Die Streife des Polizeireviers Weißwasser, unterstützt von den Kollegen der GFG folgten dem Skoda nach Polen. Rund 20 Kilometer hinter der Landesgrenze, auf der Landstraße zwischen Leknica und Trzebiel, wurde die Flucht durch einen Unfall beendet. Polizisten stellten den davonlaufenden Flüchtigen nach kurzer Verfolgung.

Im Fahrzeug befanden sich verschiedenste Elektrowerkzeuge. Ermittlungen ergaben, dass es sich dabei um Dinge handelte, die in Hoyerswerda entwendet worden waren. Dort war in der Nacht zu Montag ein zunächst Unbekannter in einen Transporter an der Konrad-Zuse-Straße eingebrochen und hatte eben Werkzeuge entwendet. Die Kollegen der polnischen Polizei übernahmen den gefassten 36-jährigen Ukrainer vor Ort. Angaben zum Stehl- und Sachschaden liegen derzeit nicht vor. Der zuständige Kriminaldienst hat die Ermittlungen übernommen. (mm/fth)

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