Trebendorfer Feuerwehr soll einen Anbau erhalten


von Tageblatt-Redaktion

Trebendorfer Feuerwehr soll einen Anbau erhalten
Das Gerätehaus der Feuerwehr in Trebendorf. Foto: cok

Trebendorf. Die Freiwillige Feuerwehr Trebendorf soll einen Anbau erhalten. Dazu bekannte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Bei drei Gegenstimmen beschloss er mehrheitlich die Vergabe der Planungsleistungen an das Ingenieurbüro Dr. Armin Ussath in Krauschwitz. Die Planungskosten von 10.600 Euro sind im Haushalt 2022 eingestellt.

„Der Anbau soll eine Ausbildungsstätte für die Jugendfeuerwehr werden. Es ist ein Massivbau geplant, 111 Quadratmeter groß“, erläuterte Thomas Husse (WV Trebendorf), der auch der Ortswehrleiter ist, auf Nachfrage.

Laut Sachstand vom 11. Mai 2022 kostet der Anbau 286.000 Euro. Er ist dringend notwendig für die Trebendorfer Jugendfeuerwehr und ihre Zukunft. Mit 25 Kindern und Jugendlichen ist sie derzeit stark aufgestellt. „Es geht um die Zukunft von Trebendorf. Es geht um die Zukunft unserer Kinder“, unterstrich Bürgermeister Waldemar Locke (CDU) und würdigte zudem den Einsatz der erwachsenen Trebendorfer Kameraden – wie erst jüngst in der Sächsischen Schweiz – als lobenswert.

Als sehr schwierig stellt sich jedoch die Finanzierung dar, da man auf Fördermittel angewiesen ist. Bereits vier Förderanträge hat die Gemeinde nacheinander gestellt: über Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz des Bundes, über die Leader-Region Lausitzer Seenland, über die Förderrichtlinie vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum und zuletzt über die sogenannte Feuerwehr-Förderrichtlinie. Doch alle vier Anträge wurden abgelehnt. Mit der Vergabe der Planung geht die Kommune jetzt in Vorleistung. „Vielleicht ist gerade das der Türöffner für die Bewilligung der Fördermittel. Wir sollten dranbleiben“, meinte Frank Gärtig (WV Wir für Transparenz in Trebendorf) in der Ratssitzung. Und René Mettke (WV Trebendorf) pflichtete ihm bei: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“

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