Tourismusministerin schippert übern Bärwalder See


von Tageblatt-Redaktion

Tourismusministerin schippert übern Bärwalder See
Ministerin Barbara Klepsch auf dem Bärwalder See. Hafenmeister Gerhard Stübner (72) war als Kapitän voll in seinem Element. Foto: sab

Boxberg. Barbara Klepsch (CDU) reist derzeit viel umher. Das ist auch ihr Job, seit sie im Dezember 2019 zur Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus berufen wurde. Nachdem sie sich am Mittwoch mit Hoteliers aus den Waldbrandgebieten der Sächsischen Schweiz über deren katastrophale Lage und mögliche Hilfen des Freistaats ausgetauscht hatte, ging es am Donnerstag bei der Bootstour auf dem Bärwalder See deutlich entspannter zu.

Und dennoch war auch das keineswegs nur zum Vergnügen gedacht. Die Staatsministerin wollte sich selbst einen Eindruck von der touristischen Entwicklung am Bärwalder See verschaffen. Begrüßt wurde sie vom neuen Boxberger Bürgermeister Hendryk Balko (WV Boxberg) an der 2014 eröffneten Tourist-Info an der Boxberger Strandpromenade. Auf dem Campingplatz Sternencamp gegenüber informierte dessen Betreiber Peter Hesse, wie er sich mit Clamping neue Zielgruppen erschließen will.

Dann stach man zusammen mit Bernd Sablotny, Sprecher des Bergbausanierers LMBV, in See, um von der Wasserseite einen Blick auf die Ufer zu haben. Dabei stand beispielsweise die Frage, wie es mit den sogenannten §4-Maßnahmen weitergeht, auf deren Grundlage Einiges am See bewegt werden konnte. Nach Aussage von Barbara Klepsch sitze man dazu demnächst mit dem Regionalministerium zusammen.

Bei ihrem Besuch habe sie die Dimension des Sees erlebt. „Am Schreibtisch vor sich auf eine Karte zu schauen, das ist das Eine. Die schwimmenden Häuser und die Hafenanlage selbst zu sehen und dabei die Erkenntnisse aus zehn Jahren touristischer Entwicklung zu erfahren, das ist etwas ganz Anderes“, gab die Staatsministerin zu. Sie sieht den „Tourismus als wichtigen Baustein im Strukturwandel“ und räumt der Region „aus touristischer Sicht eine große Chance“ ein. Dafür braucht es ein Konzept, deshalb werde der Landestourismusplan fortgeschrieben. Beeindruckt war die Ministerin von der engen Zusammenarbeit im Seenland mit der Brandenburger Seite.

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