Steht im Schleifer Kirchspiel eine Gemeindehochzeit bevor?


von Tageblatt-Redaktion

Steht im Schleifer Kirchspiel eine Gemeindehochzeit bevor?
Repro: arteffective/Schumann

Trebendorf/Schleife. Im Schleifer Kirchspiel brodelt die Gerüchteküche. Es gebe Sondierungsgespräche mit Schleife und Trebendorf in der sächsischen Staatskanzlei. Was da dran wäre, das wollte Mathias Lampe (AfD) am Dienstag in der Sitzung des Schleifer Gemeinderates wissen. Und wann denn die Räte darüber informiert würden? – Einen solchen Termin gebe es tatsächlich; den habe der Trebendorfer Amtskollege Locke gemacht, ließ der Schleifer Bürgermeister Jörg Funda (CDU) wissen. Von Sondierung aber könne überhaupt keine Rede sein.

Mit den verbleibenden 600 Seelen nach der Umsiedlung von Mühlrose wird die Gemeinde kaum noch selbstständig überlebensfähig sein. Wiederholt hatte sich Waldemar Locke mit der Bitte um Unterstützung an den Freistaat gewandt. „Ich bin jetzt vier Jahre im Amt. Da ist viel versprochen worden, aber wenig passiert“, sagt er. Trebendorf lebt schon jetzt vom Selbstverzehr. Im Hinblick auf die Umsiedlung hatte die Rechtsaufsicht bei der Genehmigung des Haushalts die Gemeinde schon mehrfach angemahnt, sich mit dem Thema Eingemeindung zu befassen. (cok)

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