Stadtwerke Weißwasser wollen der Energieversorger bleiben


von Tageblatt-Redaktion

Stadtwerke Weißwasser wollen der Energieversorger bleiben
Die Geschäftsstelle der Stadtwerke Weißwasser: Foto: André Schulze/Archiv

Weißwasser. Die angespannte Lage auf dem Energiemarkt stellt die Versorger bundesweit vor große Herausforderungen. Abgesehen davon müssen sich die Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW) nach dem Verlust des Wasser- und Abwassergeschäfts neu ausrichten. Ab 1. Januar 2023 werden diese Aufgaben für die Stadt Weißwasser und die Gemeinden des Umlands durch die neugegründete Kommunale Versorgungsgesellschaft Lausitz (KVL) mbH im Auftrag des Wasserzweckverbands (WZV) Mittlere Neiße – Schöps erledigt. Zwei der fünf Sparten fallen damit bei den Stadtwerken weg. „Wir wissen nicht, was mit Strom und Gas passiert. Aber ich gehe davon aus, dass die Energiesparte zusammenbleibt und wir Strom und Gas weiterhin aus einer Hand liefern“, sagt SWW-Geschäftsführerin Katrin Bartsch. Dennoch sei man sich der Risiken bewusst. Schon bald stehen schwerwiegende Entscheidungen dazu an.

Seit 1. Juli läuft die Umstrukturierung der Stadtwerke, die seit 30 Jahren bestehen. Nach einem neuen Organigramm wurden die 95 Mitarbeiter drei Betriebsteilen zugeordnet: Wasser/Abwasser Stadt, Wasser/Abwasser Umland sowie Energie/Service. Gemäß einer Interessenvereinbarung von Unternehmen und Betriebsrat habe man „gemeinsam darauf hingearbeitet, dass diese neue Betriebsorganisation Sinn macht“. Damit sei die Grundlage für einen rechtssicheren Betriebsübergang von 43 Stadtwerkern und zwei Azubis zur KVL geschaffen. (cok)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Printausgabe von Tageblatt Weißwasser und auf www.saechsische.de/weisswasser.

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