Sparkassenkunden zahlen für EZB-Politik


von Tageblatt-Redaktion

Sparkassenkunden zahlen für EZB-Politik
Foto: Björn Láczay/flickr

Weißwasser. Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien führt zum 1. Juli Negativzinsen für Kunden ein, die ein neues Konto eröffnen. Das teilte das größte Kreditinstitut im Landkreis Görlitz jetzt mit. Es reagiert damit auf die Einlagenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Bestandskunden sind von der jetzigen Entscheidung aber nicht betroffen.
Negativzinsen tauchten zuerst nur vereinzelt in der Bankenbranche auf. Seit zwei Jahren aber führt ein Kreditinstitut nach dem anderen diese Gebühren ein. Auch in Sachsen gibt es bereits zahlreiche Banken, die in der einen oder anderen Form den Kunden für ihre Gelder auf Giro- oder Terminkonten Verwahrentgelte berechnen. Die Volksbank/Raiffeisenbank Niederschlesien in Görlitz kündigte zuvor an, diesen Schritt zum 1. September dieses Jahres gehen zu müssen. (SZ) Bericht q

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