Sonnenschein-Kinder feierten Zuckertütenfest


von Tageblatt-Redaktion

Sonnenschein-Kinder feierten Zuckertütenfest
Das Zuckertütenfest des DRK-Kinderhauses „Sonnenschein“ aus Weißwasser war auch für Familie Petau und ihren Sohn Gustav ein schönes Erlebnis. Foto: Joachim Rehle

Weißwasser. Zwei aufregende Tage erlebten jetzt die Schulanfänger des DRK-Kinderhauses „Sonnenschein“ in Weißwasser. Mit der Waldeisenbahn ging es am Donnerstag in den Kromlauer Park. Auf der dortigen Festwiese feierten 31 Mädchen und Jungen mit ihren Eltern das ersehnte Zuckertütenfest.

Auf einem schattigen Plätzchen unter großen Bäumen wurde viel gesungen und gelacht. Kita-Leiterin Kerstin Kellberg verabschiedete die baldigen ABC-Schützen, bevor die Kinder mit strahlenden Augen kleine Zuckertüten in Empfang nahmen. Für die Eltern gab‘s zur Erinnerung an die Kita-Zeit eine Mappe mit Bildern und Geschichten, die die Entwicklung ihres Kindes in der Einrichtung dokumentierten.

Zurück im Kinderhaus in Weißwasser erwartete die Mädels und Jungs eine Abenteuerwanderung mit gemeinsamer Übernachtung in der Kita. Da hatte der Bundesgrenzschutz schon vorgewarnt, dass ein Mopsbär sein Unwesen treibt. Und so war es dann auch: Über Nacht verschwanden die Zuckertüten. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es mit Steckbrief und Unterstützung vom Bundesgrenzschutz auf die Suche nach dem Mopsbär. Er wurde gefunden und die Zuckertüten sichergestellt.

Also: Ende gut – alles gut. Erschöpft, aber glücklich verließen die Kinder die Kita. Nachdem in den vergangenen zwei Corona-Jahren der Kita-Abschluss vielen Beschränkungen unterlag, konnten diesmal Großeltern und Geschwister mitfeiern.

Das DRK-Kinderhaus „Sonnenschein“ mit einer Kapazität von 142 Plätzen ist sehr gut ausgelastet. Die bis Ende August freiwerdenden Plätze werden nach und nach mit Krippenkindern aufgefüllt, so Kerstin Kellberg. Der Bereich für die Kleinsten war bislang schon voll belegt. Die Kinder unter drei Jahren ziehen in den nächsten Wochen aus den Behelfs- in Gruppenräume um. Außerdem werden mit dem Weggang der Schulanfänger die altersübergreifenden Gruppen neu strukturiert. „Und das alles bei laufendem Betrieb“, wie die Kita-Leiterin betont. Deshalb sei das auch nur in den Ferien möglich. Sie und ihr Team freuen sich aber schon auf die Neuen.

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