Schon zwölf Influenza-Tote im Kreis Görlitz


von Tageblatt-Redaktion

Schon zwölf Influenza-Tote im Kreis Görlitz

Görlitz. Die Grippewelle hat nach Einschätzung des Robert-Koch-Institutes ihren Höhepunkt zunächst überschritten. 22 neue Infektionen wurden durch die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (LUA) im Landkreis Görlitz in der zweiten Januar-Woche registriert. So wenige wie seit Mitte November nicht mehr, als 23 Neuinfektionen in einer Woche gemeldet wurden. Allerdings hat die Grippewelle weitere Todesopfer gefordert. Laut LUA-Daten starben drei weitere Personen infolge einer Influenza-Erkrankung. Offenbar handelt es sich um Nachmeldungen aus dem Dezember, als die Grippewelle sachsenweit einen Höchststand erreichte. Insgesamt sind im Kreis Görlitz in diesem Winter damit zwölf Menschen infolge der Influenza gestorben.

Sachsenweit ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Jahreswechsel deutlich gesunken. In der zweiten Januarwoche sei die Zahl der Atemwegserkrankungen laut LUA stabil geblieben zur Vorwoche und liege derzeit auf dem Niveau vor Corona. Auch andere Kreise in Sachsen vermeldeten weitere Todesfälle, zum allergrößten Teil Nachmeldungen. Insgesamt starben in der aktuellen Grippesaison in Sachsen 44 Männer und 50 Frauen im Alter zwischen 34 und 97 Jahren, jeder zweite Tote ist älter als 85 Jahre gewesen. Der Landkreis Görlitz weist dabei eine vergleichsweise hohe Sterberate auf. 19 Todesfälle muss bislang zum Beispiel Dresden verzeichnen bei 3.421 Fällen. Im Landkreis Görlitz waren es bislang „nur“ zwölf bei 1.485 Fällen. (sod)

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