Schlechtwettergeld für Dachdecker auch bei Hitze


von Tageblatt-Redaktion

Schlechtwettergeld für Dachdecker auch bei Hitze
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Landkreis Görlitz. Menschen, die unter freiem Himmel arbeiten, haben ein besonders hohes Risiko, durch Sonne und Hitze im Job krank zu werden. Darauf macht die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau), aufmerksam. „Keiner sollte die hohe UV-Einstrahlung unterschätzen. Sie kann zu dauerhaften Schäden auf der Haut bis hin zu Krebs führen“, warnt der IG-Bau-Bezirkschef Roland Müller. In der Bau- und Agrarwirtschaft müssten „Draußen-Jobber“ besonders aufpassen. Beide Branchen beschäftigen allein im Kreis Görlitz derzeit rund 5.800 Menschen.

Ein Beispiel aus dem Dachdeckerhandwerk zeige, wie es gehe: Zwischen April und November erhalten Beschäftigte eine Ausfallzahlung, wenn sie wegen extremer Wetterereignisse nicht arbeiten können. Dieses „Schlechtwettergeld“ liegt bei 75 Prozent brutto und wird für bis zu 53 Stunden pro Jahr gezahlt. (SZ)

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