Polizei warnt vor Europol-Masche


von Tageblatt-Redaktion

Polizei warnt vor Europol-Masche
Symbolfoto: danieljordahl/flickr

Hoyerswerda. Vermehrt ist es in der Vergangenheit zu Anrufen von angeblichen Europol-Mitarbeitern gekommen. Vorrangig haben die Betrüger Mobilfunknummern kontaktiert und versucht, die Angerufenen auszufragen, um dann Geldbeträge zu fordern. Diese Masche ist nicht nur für ältere Mitbürger eine Gefahr, sondern so wird versucht, alle Altersgruppen zu prellen.

So geschah es auch am Mittwoch in Hoyerswerda, als ein 26-Jähriger auf seinem Mobiltelefon angerufen wurde. Es meldete sich ein Teilnehmer und gab in englischer Sprache an, Mitarbeiter von Europol zu sein. Der Betrüger machte dem Angerufenen weis, dass mit Hilfe seines Kontos Geldwäsche, Drogenhandel und andere Verbrechen begangen worden seien. Des weiteren wurde dem jungen Mann vorgemacht, sein Geld müsse unbedingt gesichert werden, und er solle es dazu einem Anwalt überweisen. Schließlich transferierte der 26-Jährige dann am Abend mehrere tausend Euro auf das Konto des angeblichen Anwaltes.

Erst am Donnerstag verständigte er die Polizei in Hoyerswerda und versuchte, über seine Bank das Geld zurückzuholen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.
Die Polizei rät zu besonderer Wachsamkeit bei Anrufen von angeblichen Europol-Mitarbeitern, „insbesondere, wenn Sie zu Ihren persönlichen Daten und Lebensverhältnissen ausgefragt werden oder wenn es um Ihr Geld geht. Lassen Sie sich auf keine Geldforderungen oder Überweisungen ein. Legen Sie auf und verständigen Sie über den Notruf 110 die richtige Polizei!“ (tj/fth)

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