Parkhaus-Bau bleibt wie ein Blick in die Glaskugel


von Tageblatt-Redaktion

Parkhaus-Bau bleibt wie ein Blick in die Glaskugel
Noch gibt es am Postplatz in Bad Muskau einen Großparkplatz. Auf ihm ist ein Parkhaus geplant. Wann und ob es gebaut wird, ist wegen des Preisanstiegs fraglich. Foto: Sabine Larbig

Bad Muskau. Dass das Parkhaus, um das sich die Stadt wegen steigender Besucherzahlen dank des Welterbe-Parks seit 20 Jahren bemüht, dieses Jahr doch nicht startet, wurde in der jüngsten Stadtratssitzung bekannt. „Wir hatten am 11. April eine mehrstündige Online-Konferenz mit Vertretern von Bund, Land und Stiftung zum aktuellen Sachstand aller Einzelprojekte, ihrer Probleme und Folgen. Im Ergebnis muss Bad Muskau in der Kalenderwoche 18 einen Änderungsantrag zum Zuwendungsbescheid einreichen“, informierte Krahl über einen Prozess mit großen Auswirkungen. Denn während die Sanierungen von Treppe, Niederländischem Hof und Dominium von der Prüfstelle für Bundesbaumaßnahmen zum Start freigegeben wurden, muss das Parkhaus in der Warteschleife bleiben.

Allerdings wird in Bad Muskau gehofft, dass wenigstens der Treppenbau noch im Winter 2022, spätestens 2023, beginnt. Der ist zwar ebenfalls teurer geworden als geplant. Da die Kosten für den Niederländischen Hof aber laut Prüfer geringer ausfallen und beim Dominium Sparpotenzial besteht, sind durch Umschichtung der genehmigten Gelder alle Projekte machbar. Lediglich mehr finanziellen Spielraum gibt es für sie nicht. Nicht mal, wenn das Parkhaus losgelöst vom Premium-Paket entsteht.

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