Oster-Knick bei 7-Tage-Inzidenz im Kreis


von Tageblatt-Redaktion

Oster-Knick bei 7-Tage-Inzidenz im Kreis

Landkreis Görlitz. Die Osterfeiertage „schleusen“ die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis herunter. Nur 18 Neuinfektionen meldeten Labore und Praxen bis Montagabend dem Gesundheitsamt des Kreises. Damit sank der berechnete Inzidenzwert auf 139 und lag 33 Punkte niedriger als am Ostermontag. Einen solchen Sprung hatte bereits das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen vermeldet. Hier sank binnen 24 Stunden der Inzidenzwert von 175 auf 132.

Für diese Zahlen kann es ganz unterschiedliche Gründe geben. Zum einen könnten sich die Schließungen der Kitas sowie die Osterferien günstig auf das Pandemiegeschehen ausgewirkt und zu einer Abschwächung geführt haben. Es kann sich aber auch nur um einen reinen Ostereffekt handeln: So weist das RKI darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Personen zum Arzt gegangen sind und getestet wurden. Zum anderen kann es sein, dass einzelne Landkreise oder Landesbehörden nicht an allen Tagen an das RKI Zahlen weitergeleitet hat.

Angesichts der Fragezeichen hinter den Inzidenzwerten kommt in den nächsten Tagen der Lage in den Kliniken größere Aufmerksamkeit zu. Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurden gestern 106 Menschen stationär behandelt, zwölf mehr, als am Montag vermeldet wurden. Damit sind die Bettenkapazitäten für Covid-19-Patienten auf Normalstationen im Kreis zu 44 Prozent belegt. Der Kreis hält nach den Erfahrungen der zweiten Welle die Lage erst ab 60 Prozent für besorgniserregend. (red)

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