Ortsumfahrung Krauschwitz: Start erst ab 2030


von Tageblatt-Redaktion

Ortsumfahrung Krauschwitz: Start erst ab 2030
Der Plan zeigt verschiedene, in der Vorplanung untersuchte Trassenvarianten. Vorzugslinie ist die Variante 3.Grafik: Lasuv

Krauschwitz. Bürgermeister Tristan Mühl ist guten Mutes, dass die seit drei Jahrzehnten geforderte Umfahrung kommt. Damit sollen auch die Anwohner der durch ganz Krauschwitz führenden Hauptverkehrsader Geschwister-Scholl-Straße endlich von den täglichen Belastungen durch etwa 6.000 Fahrzeuge befreit werden. Laut Mühl habe das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) kürzlich das Projekt nichtöffentlich im Hauptausschuss des Gemeinderates vorgestellt – sowie die Vorzugsvariante der Trasse. Die soll am Kreisverkehr Weißkeißel beginnen und am Umspannwerk Krauschwitz in Richtung Weißwasser enden. Erklärt hätten die Behördenvertreter ebenfalls, so Mühl, dass die Variante im Mai „zwecks Beplanungs-Okay“ans sächsische Wirtschaftsministerium gesandt worden sei, von dem das Lasuv im dritten Quartal 2024 eine Zusage erwarte. Erst dann könne die Maßnahme öffentlich vorgestellt werden, dann seien weitere Planungen möglich. „Allerdings rechne ich nicht mit Baustart vor 2030“, bekennt Tristan Mühl. Ob und wann die Trasse gebaut wird, hängt letztlich auch von Grundstücksverkäufen und dem Naturschutz ab. Die Finanzierung ist sogar per Bundesverkehrswegeplan bis 2030 gesichert. Da gilt die Maßnahme als vordringlicher Bedarf. (sab)

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