Nach Einbruch in Krauschwitz: Täter in Polen gestellt


von Tageblatt-Redaktion

Nach Einbruch in Krauschwitz: Täter in Polen gestellt
Foto: Ingo Kramarek/Pixabay

Krauschwitz. Zunächst Unbekannte sind am frühen Sonntagabend in eine Metallbaufirma in Krauschwitz eingebrochen. Hierbei störte sie ein Anwesender, welcher umgehend die Polizei informierte.

"Die noch Unbekannten flüchteten mit einem Hyundai. Sofort eingesetzte Streifen sichteten das Fahrzeug. Auf Haltesignale reagierte der Fahrer nicht und gab Gas", schildert ein Polizeisprecher das folgende Geschehen. Die Beamten folgten dem Fahrzeug über die Staatsgrenze nach Polen.

Auf polnischer Seite gelang es, das Auto anzuhalten. Im Inneren befanden sich zwei Männer im Alter von 26 und 47 Jahren sowie eine 36-jährige Frau. Alle Insassen waren nach Polizeiangaben polnische Staatsangehörige. Nachdem das Fahrzeug gestoppt war, informierten die Beamten die polnischen Kollegen. Diese stellten vor Ort fest, dass gegen den 26-Jährigen ein Haftbefehl vorlag. Es folgte die Festnahme, und die polnischen Polizisten brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Die Kollegen übernahmen auf polnischer Seite die Ermittlungen. In Deutschland müssen sich die Tatverdächtigen nun wegen des versuchten Einbruchs in die Metallbaufirma verantworten. Zudem wird gegen den 47-Jährigen wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (red/mp)

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