Missbrauch der Tochter: So urteilt das Gericht


von Tageblatt-Redaktion

Missbrauch der Tochter: So urteilt das Gericht
Gericht Utensilien stock.adobe.com

Görlitz. Es ist so, wie es das Landgericht Görlitz unter Vorsitz von Richter Theo Dahm schon angedeutet hatte: Der 53-jährige Weißwasseraner, der seine kleine Tochter im Verlauf mehrerer Jahre mehrfach sexuell, teils schwer missbraucht und zwei Taten davon gefilmt hat, wurde zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Das Gericht hatte bei insgesamt elf Fällen des sexuellen Missbrauchs, davon zwei des schweren sexuellen Missbrauchs, keine Zweifel. Der Mann hatte die Taten gestanden und sich außerdem mit seiner Tochter außergerichtlich auf ein Schmerzensgeld von 10.000 Euro geeingt. Beide wirkte sich  auf das Urteil aus.

Der Haftbefehl gegen den Weißwasseraner bleibt in Vollzug. Er muss natürlich die Kosten des Verfahrens und auch die der Nebenklage tragen. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre und zehn Monate, der Verteidiger drei Jahre und sechs Monate Freiheitsstrafe beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Revision gegen das Urteil eingelegt. Der Fall geht also vor den Bundesgerichtshof.

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