Klinik-Hebammen kritisieren Aus für Geburtshilfe


von Tageblatt-Redaktion

Klinik-Hebammen kritisieren Aus für Geburtshilfe
Juliane Pittke aus Hochkirch entschied sich bei der Entbindung ihres zweiten Kindes, Sohn Theo, im Februar 2022 gezielt für das Krankenhaus Weißwasser. Inzwischen gibt es in Weißwasser nur noch Geburten in Notfällen. Foto: Sabine Larbig

Weißwasser. Am Krankenhaus Weißwasser gibt es eine voll ausgestattete Entbindungsstation und einen Kreißsaal. Dennoch werden an der Klinik seit Oktober 2023 keine Kinder mehr entbunden und wenn, dann nur in Notfällen.

Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Zum einen gab es im Vorjahr nur insgesamt 65 Entbindungen, zum anderen fehlen Hebammen. Da auch die Bevölkerung im Altkreis immer weniger und älter wird, fehlen Patienten. Die Folge: Das Krankenhaus wird zu einem Gesundheitszentrum der Grund- und Regelversorgung umstrukturiert. Der Fortbestand der Geburtshilfe ist in den Plänen, aus wirtschaftlichen Gründen, nicht explizit enthalten. Nun wenden sich Hebammen mit ihrer Kritik am Aus der Geburtshilfe, für das sie andere Gründe sehen, an die Öffentlichkeit. (sab)

Den ausführlichen Text lesen sie in der Printausgabe von TAGEBLATT Weißwasser und auf https://www.saechsische.de/weisswasser.

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