Klartext: Swantje Schneider-Trunsch ist OB-Kandidatin


von Tageblatt-Redaktion

Klartext: Swantje Schneider-Trunsch ist OB-Kandidatin

Weißwasser. Die Entscheidung ist gefallen. Nach intensiven Gesprächen hat die Wählervereinigung Klartext Swantje Schneider-Trunsch als ihre Kandidatin für die anstehende Oberbürgermeisterwahl nominiert. Das teilte Andreas Friebel für die Wählervereinigung (WV) am Freitagnachmittag offiziell mit. Die 46-jährige Referatsleiterin geht damit am 1. September in das Rennen um die Nachfolge von Amtsinhaber Torsten Pötzsch, der aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen für keine dritte Amtszeit mehr zur Verfügung stehen wird.

„In den vergangenen Wochen sind viele Partner aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Sport, sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung an mich herangetreten und haben mich hinsichtlich der Entscheidung zur Kandidatur bestärkt und mir ihre volle Unterstützung zugesagt. Gerade auch diese Gespräche haben mir Zuversicht gegeben, mich dieser herausfordernden Aufgabe zu stellen. Und ich bin mir der Verantwortung, die dieses Amt abverlangt, sehr bewusst“, wird Swantje Schneider-Trunsch in der Klartext-Mitteilung zitiert.

Fakt ist: Die Boxbergerin hat viel Erfahrung in der kommunalen Verwaltung gesammelt. Von 2015 bis 2021 war sie Kämmerin in der Gemeinde Spreetal und später auch Verwaltungsleiterin. Im Sommer 2021 wechselte sie in den Bereich Finanzen der Großen Kreisstadt Weißwasser, wo sie seit Januar 2023 Referatsleiterin für Finanzen und Kultur ist.

Unterstützt wird Swantje Schneider-Trunsch auch vom CDU Stadtverband Weißwasser. Er hat in dieser Woche in seiner Mitgliederversammlung dazu einen Grundsatzbeschluss gefasst. „Für Weißwasser muss es jetzt weiter darum gehen, die Chancen zu nutzen, die wir im Zuge des Strukturwandels haben. Das geht nur, wenn sich die Kräfte in unserer Stadt einig sind. Frau Schneider-Trunsch bringt für dieses Amt alle dafür notwendigen Erfahrungen mit. Sie hat langjährige Verwaltungserfahrungen, kennt sich als Kämmerin bestens in den Kommunalfinanzen aus und kommt von hier. Und wir trauen ihr zu, dass sie die Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft neu motivieren kann“, begründet CDU- Ortsgruppenvorsitzender Martin Schautschick die Kandidatenunterstützung seiner Partei.

Anders als die bislang unabhängigen OB-Kandidaten Katja Dietrich und Ralf Lange muss Schneider-Trunsch, wie auch AfD-Kandidat David Kreiselmeier, keine 80 Unterstützungsunterschriften haben, um zur Wahl zugelassen zu werden. Sie ist kein Mitglied der Wählervereinigung, wurde in der Klartext-Mitgliederversammlung aber offiziell als Kandidatin der WV nominiert und konnte so, mit ihrer Zustimmung, als Wahlvorschlag eingereicht werden.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe des vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Was ist die Summe aus 3 und 1?