Kite-Surfer aus Lebensgefahr gerettet


von Tageblatt-Redaktion

Kite-Surfer aus Lebensgefahr gerettet
Foto: Constanze Knappe

Boxberg. Der Einsatz eines Stand-up-Paddlers, der einen Notruf absetzte, sowie drei Kameraden der Wasserwacht Boxberg mit dem Motorrettungsboot „Micha“ haben am Sonntag einen 57-Jährigen aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet. Der Kitesurfer war von den sich schnell ändernden Wetterverhältnissen auf Sachsens größtem See überrascht worden und schlug unsanft auf dem Wasser auf. Dabei zog er sich Verletzungen an der Wirbelsäule, den Rippen sowie im Gesicht zu.

Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer konnten den Verletzten an den bodengebundenen Rettungsdienst übergeben, der ihn im Anschluss in das Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda transportierte. „Wir haben heute eine reibungslos funktionierende Rettungskette erlebt“, resümiert Wachleiter Frank Brosius, der gleichzeitig beklagt, dass dem Deutschen Roten Kreuz für einen gut organisierten Wasserrettungsdienst am Bärwalder See die nötige Finanzierung fehlt. (red/fth)

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