Infos über den Trinkwasserstreit, den Bahnhof und das Turnerheim


von Tageblatt-Redaktion

Infos über den Trinkwasserstreit, den Bahnhof und das Turnerheim
Foto: Sabine Larbig

Weißwasser. Rund 30 Interessierte kamen Dienstagabend in die Ex-Gaststätte des Turnerheims, um zu erfahren, wie es in und mit Weißwasser weitergeht. Ein erwartetes Thema war der Beitritt in den Wasserzweckverband (WZV) Mittlere Neiße-Schöps, der ab Januar 2023 – laut Stadtratsbeschluss – von den Stadtwerken die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung in Region und Stadt übernehmen soll – und das Bürgerbegehren dagegen. Daher erläuterten der WZV-Vorsitzende Jörg Funda und OB Torsten Pötzsch die Vorgänge der vergangenen Jahre, den eingeschlagenen Weg und die Ziele. „Wir Gemeinden glauben übereinstimmend, dass das wichtige Gut Wasser in kommunalen Händen liegen muss“, so Funda. Auf die Frage, wie es angesichts des Bürgerbegehrens weiter gehe, erklärte der OB, dass der Stadtrat in seiner Sitzung kommenden Dienstag dazu beraten werde.

Ein anderes interessierendes Thema war die Bahnhofssanierung. Rund 4,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Strukturstärkungsfonds stehen bereit. Auf die Schließungsgerüchte des sportlichen Traditionsstandortes Turnerheim antwortete der Stadtchef: „Er wird nicht geschlossen. Aber es gibt technische Mängel wie Duschen, Umkleiden, Waschräume, Heizungsanlage. Angedacht ist ihre Sanierung über ein Förderprogramm, in dem wir Turnerheim und Volkshaus melden, wenn der Stadtrat zustimmt.“ (sab)

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