Hoffnung für Schulbus-Verkehr zur Wossinka


von Tageblatt-Redaktion

Hoffnung für Schulbus-Verkehr zur Wossinka
Das Bushaus existiert, nur eine Buslinie nicht. Wie das geändert werden kann, dazu berieten Stephan Meyer, Dietmar Noack und Falk Werner Orgus (v.l.n.r.) vor Ort. Foto: Gemeinde

Gablenz. Im Januar 1978 ging auf der Linie Weißwasser-Gablenz-Kromlau die Haltestelle Wossinka in Betrieb. Seit den 1990er Jahren halten dort keine Busse mehr. Da die Zahl der Schüler seit Jahren steigt, mittlerweile sind es 16, kämpfen Eltern und Einwohner seit 2019 vehement für einen Schulbus oder Zubringer über den Gablenzer Ortsteil. Bislang müssen die Kinder sowie Einwohner, um in den Schulbus einsteigen zu können, bis zur Haltestelle an der Feuerwehr Gablenz laufen, radeln oder gefahren werden. Laut Enrico Noack, der sich wie andere Eltern für eine Verkehrsanbindung von Wossinka einsetzt, betragen die längsten Wege der Kinder 2,9 und die kürzesten, übers Feld, 2,5 Kilometer. „Und es gibt weder Radweg, Fußweg noch Beleuchtung. In den Wintermonaten sind die Schulwege aus Sicherheits- und Witterungsgründen unzumutbar“, meint zudem Lars Dahlmeyer. Beide wandten sich mit dem Problem bereits mehrfach an die Kreisverwaltung und Gemeinde, baten dort um eine Lösung. Jetzt zeichnet sich eine ab. (sab)

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