Geld und Ideen für das Glasmuseum


von Tageblatt-Redaktion

Geld und Ideen für das Glasmuseum
Christine Lehmann (Mitte) und Fördervereins-Vorsitzender Horst Fasold freuten sich über die 7.000 Euro Förderung für diesjährige Angebote. Den Bescheid brachte Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch persönlich. Foto: Joachim Rehle

Weißwasser. Nur wenige Einheimische besuchen die historische Gelsdorf-Villa, in der auf eindrucksvolle Weise die Wurzeln, Traditionen und Geschichte der Stadt Weißwasser gezeigt werden, die in der Glasherstellung liegen. Das Glasmuseum präsentiert Lausitzer Glas des 19. und 20. Jahrhunderts, Glas für Wissenschaft und Technik, weltberühmtes Diatret- und Arsallglas – alles Erzeugnisse, die einst in zahlreichen Glaswerken in Weißwasser produziert wurden.

Der Förderverein Glasmuseum Weißwasser hat auch deshalb im Internationalen Jahr des Glases eine Veranstaltungsreihe mit Musik, Festen und Ausstellungen konzipiert. „Wir bieten insgesamt sechs Konzerte mit Livemusik von Jazz, Klassik bis Blues, um Neugierige ins Museum zu ziehen, eine neue Perspektive auf die Dauerausstellung zu werfen und um in der Stadt was Kulturelles zu bieten“, umschreibt Museumsleiterin Christine Lehmann den Grund für die Angebote. Doch die Umsetzung solcher Ideen geht nicht ohne Geld. Deshalb stellt es der Freistaat zur Verfügung. Gestern überreichte Sachsens Ministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, bei einem Besuch im Glasmuseum den Fördermittelbescheid von 7.000 Euro. Das Geld gibt die Kulturstiftung Sachsen für Kleinprojekte. Und es gibt ein Idee. Das Glasmuseum könnte ins Volkshaus umziehen. (sab)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Printausgabe von Tageblatt Weißwasser und auf www.saechsische.de/weisswasser.

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