Gablenzer Gutshaus-Ruine bleibt


von Tageblatt-Redaktion

Gablenzer Gutshaus-Ruine bleibt

Gablenz. Bewohnt ist das in Privatbesitz befindliche Gebäude an der Straße in Richtung Kromlau seit Jahren nicht mehr. Aber etwas für seinen Erhalt gemacht wurde auch nicht. Oft waren sein maroder und gefährlicher Bauzustand samt eingeschlagenen Fenstern und Türen sowie das völlig verwilderte Umfeld daher Gegenstand von Bürgeranfragen, kritischen Hinweisen und somit auch Ratsdiskussionen. Doch der Gemeinde waren weitestgehend die Hände gebunden, um etwas daran ändern zu können. Umso erfreuter nahm man im Gemeindeamt zur Kenntnis, dass der Eigentümer plane, das Haus abzureißen.
Allerdings musste Bürgermeister Dietmar Noack kürzlich in der März-Ratssitzung darüber informieren, dass es im Zuge des Vorhabens nun eine Vor-Ort-Begehung der Denkmalbehörde gegeben habe.

„Das Ergebnis ist: Der Bau steht unter Denkmalschutz und darf nicht abgerissen werden“, so Noack. Wie er weiter erklärte, solle sich inzwischen zwar „ein Verein eingeschaltet“ haben, dessen Ziel es sei – in Absprache mit dem Eigentümer – das Objekt zu retten und es daher weltweit zum Kauf anbieten zu wollen. Um welchen Verein es sich handelt, konnte der Gablenzer Bürgermeister nicht sagen.
„Allerdings bin ich der Meinung, dass das Gebäude mittlerweile so stark verfallen ist, dass es für Verkauf und Sanierung zu spät ist. Das hätte schon vor etwa 20 Jahren passieren müssen. Mal sehen, was aus dem Vorhaben und dem Objekt wird“, äußerte sich Dietmar Noack aufgrund der Gegebenheiten keineswegs optimistisch. (sab)

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