Feste erhöhen die Corona-Inzidenz im Kreis Görlitz nicht


von Tageblatt-Redaktion

Feste erhöhen die Corona-Inzidenz im Kreis Görlitz nicht

Görlitz. Dem Kreis-Gesundheitsamt sind in der vergangenen Woche 520 neue, laborbestätigte Corona-Infektionen gemeldet worden. Darunter waren 76 Kinder. Damit sind seit März 2020 im Kreis 99.376 Infektionen nachgewiesen worden. Tatsächlich dürften sich viel mehr Menschen mit Corona angesteckt haben, aber entweder verlief die Infektion symptomlos oder sie wurde nicht mit einem PCR-Test bestätigt. Deutschlandweit werden derzeit nur halb so viele PCR-Tests pro Woche gezählt als noch vor dem Sommer. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt, ist jeder dritte Test positiv.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt stabil unter 200 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Gestern ermittelte das RKI für den Kreis einen Inzidenzwert von 166, es ist der drittniedrigste unter den sächsischen Kreisen und kreisfreien Städten. Im Moment ist der Infektionsdruck im Kreis gering, große Feste unter freiem Himmel wie zuletzt das Görlitzer Altstadtfest zeigen in der Corona-Statistik insofern keine Folgen. Darauf weisen auch die Zahlen aus den Kliniken. Zwar stieg die Zahl von Corona-Patienten in den Krankenhäusern nach dem deutlichen Rückgang in der Vorwoche wieder etwas an. Aber das Gesundheitswesen kann diese Belastung gut verkraften. Derzeit liegen 36 Personen mit einer Corona-Infektion auf Station. Vier von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, sie sind zwischen 67 und 80 Jahre alt. (red/sb)

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