Für Trebendorf keine Stabilisierungshilfe


von Tageblatt-Redaktion

Für Trebendorf keine Stabilisierungshilfe
Der von den Trebendorfern lang ersehnte Termin mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (l.) fand jetzt überraschend und zu später Stunde im Schloss Bad Muskau statt. Rechts Bürgermeister Waldemar Locke. Foto: Constanze Knappe

Trebendorf. Mit der Umsiedlung ihres Ortsteiles Mühlrose für den Tagebau Nochten verliert die Gemeinde Trebendorf bis 2024 runde 200 Einwohner, zählt dann nur noch 620 Köpfe. Der Wegzug ist in vollem Gange, die Auswirkung auf den kommunalen Haushalt schon jetzt spürbar. Mit einer Stabilisierungshilfe des Freistaats, wie es Bürgermeister Waldemar Locke bezeichnete, sollte zumindest ein Ausgleich geschaffen werden. Schließlich trage die Gemeinde an der Tagebaukante eine Hauptlast, um mit der Kohleverstromung die Energieversorgung in den nächsten Jahren zu sichern.

Doch die sehnlichst erhoffte Finanzspritze wird es nicht geben. Das stellte Ministerpräsident Michael Kretschmer jetzt klar – zugleich aber in Aussicht, dass man der Gemeinde in ihrer prekären finanziellen Situation auf andere Weise helfen könne und wolle. (cok)

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe des vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Was ist die Summe aus 2 und 5?