Ein Schleifer bringt sein eigenes Bier heraus


von Tageblatt-Redaktion

Ein Schleifer bringt sein eigenes Bier heraus
Der 27-jährige Braumeister Max Koitschka verwirklicht seinen Traum von einer eigenen kleinen Brauerei. Foto: Andreas Kirschke

Schleife. Gut fünf Wochen braucht ein Original Schleifer Pils bis zur Reife. Seine Herstellung erfordert Liebe zum Detail, Geduld und viel Handarbeit. Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe bilden die Zutaten. Nur mit ihnen darf ein Bier in Deutschland gebraut werden. All das ist es, was Max Koitscha reizt, weshalb er in seiner eigenen Brauerei Bier herstellen will.

Sein Bier gibt es künftig vorerst in der Gaststätte und der Brauerei in der Sporthalle, in der Max früher aktiv Handball bei SV Lok Schleife spielte, jenem Verein, dem er heute noch angehört. „Nach dem Abriss der früheren Oberschule stand die Sporthalle zum Verkauf. Meine Eltern kauften ein Viertel der Halle, weil sie meine Idee der eigenen Brauerei gut finden.“ Entstehen soll in der Turnhallen-Brauerei eine Zehn-Hektoliter-Anlage, die noch dieses Jahr geliefert und aufgebaut wird. Ansonsten, so Max Koitschka, sei auch alles schon geklärt, um richtig einzusteigen. Wasser sei genügend vorhanden. Der Gerstenmalz komme aus Bamberg, der Hopfen aus Bayern, die Hefe von Hobbybrauern in der Lausitz und auch 90 Fässer für den Gärprozess seien bereits vorhanden. (sab)

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