Corona-Todeszahlen weiter viel zu hoch


von Tageblatt-Redaktion

Corona-Todeszahlen weiter viel zu hoch
Symbolfoto: Viktor Forgacs

Landkreis Görlitz. Über die Feiertage wurden weniger neue Fälle und Todesfälle gemeldet. Jetzt werden dem Gesundheitsamt diese Daten nachgemeldet. Demnach wurden für den Zeitraum vom 14. Dezember bis 5. Januar weitere 26 Personen gezählt, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind. Das teilte das Gesundheitsamt am Freitag mit. Es handelt sich dabei um zehn Frauen und 16 Männer im Alter von 56 bis 99 Jahren. Sie stammen aus Weißwasser (vier Personen), Görlitz, Löbau, Bad Muskau und Oybin (je drei), Krauschwitz (zwei) sowie Jonsdorf, Kottmar, Niesky, Olbersdorf, Schönau-Berzdorf, Schöpstal und Zittau (je eine). Insgesamt sind im Landkreis Görlitz am oder mit dem Coronavirus bislang 535 Menschen gestorben, allein zwischen dem 1. Dezember und dem 8. Januar waren es 402.

Die Daten aus dem Landkreis korrespondieren mit Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden zu den Sterbefallzahlen in Sachsen. Die Differenz zum Durchschnitt der vier Vorjahre nimmt dort seit Oktober deutlich zu, teilt das Bundesamt mit. In der 41. Kalenderwoche (5. bis 11. Oktober) lag die Zahl der Sterbefälle noch unter dem Durchschnitt; in der 50. Kalenderwoche (7. bis 13. Dezember) lag sie 88 Prozent (oder 970 Fälle) darüber.

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