Bundespolizei sucht Hinweise zu Schleusern


von Tageblatt-Redaktion

Bundespolizei sucht Hinweise zu Schleusern
Symbolfoto: René Mentschke/Flickr

Krauschwitz. Am Mittwochnachmittag hat nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei „ein aufmerksamer Bürger“ die Ludwigsdorfer Grenzdienststelle darüber verständigt, dass er fünf Personen in der Ortslage Krauschwitz beobachtet habe. Der Anrufer teilte laut Polizei sinngemäß mit, dass es sich vermutlich um Flüchtlinge aus dem nordafrikanischen Raum handele.

„Gegen 17.45 Uhr stellten Einsatzkräfte dann in Krauschwitz, Oberberg, schließlich einen Jugendlichen und zwei Männer aus dem Sudan (16, 19, 19), einen Mann aus dem Jemen (22) sowie einen Syrer (24) fest“, informiert die Bundespolizei. Die Migranten gaben den Ermittlern später zu Protokoll, dass sie mit einem dunklen Geländewagen über die Grenze von Polen nach Deutschland gebracht wurden.

Möglicherweise handelte es sich bei diesem Geländewagen um ein SUV der Marke Volvo. Den Beobachtungen der Geschleusten zufolge fuhr dem Volvo ein Pkw der Marke Skoda voraus.

Die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf sucht nun nach weiteren Hinweisen zu den beiden mutmaßlichen Schleuserfahrzeugen. „Es ist auch nicht auszuschließen, dass die Pkw bereits an anderen Einschleusungshandlungen beteiligt gewesen sind und dabei in der Nähe oder in den Ortschaften Podrosche und Pechern gesehen wurden“, erklärt der Polizeisprecher.

Entsprechende Informationen werden unter der Telefonnummer 03581 36260 entgegengenommen. (red/mp)

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