Boxberg passt seine Satzung über die Hundesteuern an


von Tageblatt-Redaktion

Boxberg passt seine Satzung über die Hundesteuern an

Boxberg. Die Gemeinde Boxberg ändert ihre Satzung über die Erhebung der Hundesteuer. Das wurde in der Ratssitzung am Montag einstimmig beschlossen. Nach Aussage von Kämmerer Maximilian Schöbel werde jedoch nichts an den Gebühren geändert, man habe lediglich die Aussagen klarer formuliert.

Steuer wird demnach für einen Hund fällig, der älter als drei Monate ist und im Gemeindegebiet keinen gewerblichen Zwecken dient. Für den ersten Hund sind das pro Jahr 48 Euro, für jeden weiteren Hund 80 Euro. Bei gefährlichen Hunden, die in Sachsen als sogenannte Listenhunde definiert sind, beträgt die Hundesteuer 300 bzw. 600 Euro pro Jahr. Wie in der Ratssitzung zu erfahren war, sei in der Gemeinde Boxberg derzeit nur ein Hund gemeldet, der den als gefährlich eingestuften Rassen zuzuordnen ist.

Aus den Reihen der Räte erging die Anfrage, ob man nicht drei bis vier Spender für Hundetüten aufstellen könnte. „Das wäre wenigstens eine Gegenleistung, sonst verwalten wir die Hundesteuer doch nur“, gab Thomas Stenzel (WB Bürgernähe) zu bedenken. In anderen Orten, vor allem in Urlaubsregionen gehe das doch auch. Beispielsweise könnte man doch einen solchen Spender am Bärwalder See aufstellen, wo viele Urlauber sind, meinte er.
In der Verwaltung sieht man das aber offenbar anders. „Für die Tüten zur Entsorgung des Hundekots ist grundsätzlich der Bürger selbst verantwortlich“, entgegnete Hauptamtsleiter Arian Leffs. Zudem würden Erfahrungen aus anderen Kommunen besagen, „dass die Tüten ständig weg sind“. Diese würden aber nicht für den eigentlichen Zweck verwendet, stattdessen als private Müllbeutel genutzt.

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