Bad Muskau hat ein Biber-Problem


von Tageblatt-Redaktion

Bad Muskau hat ein Biber-Problem
Foto: Tassilo111

Bad Muskau. Der Biber fühlt sich wohl in Bad Muskau: an Neiße, Legnitzka, Räderschnitza. Seit zwei Jahren siedeln hier die Tiere, bauen sie Burgen und Dämme. Die Folge: Durch das Anstauen der Gewässer werden Teile, selbst Biotope, trockengelegt.

Anderswo werden nicht nur bei Starkregen angrenzende Häuser und Grundstücke unter Wasser gesetzt. „Teilweise gehen täglich Anrufe von Bürgern bei mir ein, weil Keller oder Gärten Land unter sind. So, wie an Bahnhofstraße oder Friedensmühle“, weiß Holger Zimpel.
Als technischer Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bad Muskau ist er auch für die Biberproblematik zuständig.

Auch in der Landkreisverwaltung kennt man die Bad Muskauer Probleme mit den streng geschützten Bibern und den mit ihren Bauten und ihrem Wirken verbundenen Folgen. „Die können nicht dauerhaft unbeachtet bleiben“, sagt Pressesprecherin Franziska Glaubitz.

Daher habe Bad Muskau im Bereich Legnitzka eine Genehmigung erhalten, um Anstauhöhen an Biberdämmen mit Drainagerohren zu regulieren und Dämme in Bereichen mit angrenzender Bebauung entnehmen zu können. (sab)

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