Architektenleistungen für Krauschwitzer „Hüttenbaude“ vergeben


von Tageblatt-Redaktion

Architektenleistungen für Krauschwitzer „Hüttenbaude“ vergeben

Krauschwitz. Damit das Gebäude, mit dem aktuellen Hauptnutzer Stahl Krauschwitz, nach der Sanierung mehreren Vereinen sowie allen Bürgern für Angebote, Feste und Veranstaltungen zur Verfügung stehen kann, muss das Vorhaben geplant werden.

Da die mit rund 1,55 Millionen Euro geschätzte Sanierung zu 90 Prozent über Bundesmittel zur Unterstützung des Strukturwandels gefördert wird, muss die Entwurfsplanung bis Mai 2023 vorliegen, damit die Beantragung der Fördergelder und der Baustart wie geplant beginnen können. In seiner Sitzung im Februar hat der Gemeinderat daher einstimmig, nach Auswertung eingegangener Ausschreibungsangebote, die Planungsleistungen vergeben. Für den Bereich Gebäudeplanung wurde sie im ersten von mehreren Beauftragungsschritten an das Planungsbüro Neumann aus Krauschwitz vergeben. Bei der Konzipierung von Heizung, Lüftung, Sanitär gingen die ersten drei Leistungsstufen an das Ingenieurbüro Lehmann aus Weißwasser. Bei Elektrik votierten die Räte für das Ingenieurbüro Lehner & Sachse aus Wilthen und bei der Tragswerksplanung fiel die Entscheidung für das Ingenieurbüro Quittenbaum aus Niesky.

„Eine Frage habe ich aber noch: Woher kommt der sperrige Projektname ,Jugendpräventionshaus zur Sicherung der Arbeitskräfte von Morgen in der Gemeinde Krauschwitz‘?“, wollte Gemeinderat Mario Mackowiak nach dem Rätevotum wissen. Laut Bürgermeister Tristan Mühl sei es ein vom Fördermittelgeber vergebener Titel, der nun bei allen Beteiligten laufe. „Wir werden aber einen gebührenden Objektnamen finden, vielleicht mit Bürgerumfrage. Daran soll das Vorhaben nicht scheitern.“

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