90.000 Corona-Fälle im Kreis seit Pandemiebeginn


von Tageblatt-Redaktion

90.000 Corona-Fälle im Kreis seit Pandemiebeginn

Landkreis Görlitz. Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 haben die Gesundheitsbehörden mehr als 90.000 Infektionen im Kreis Görlitz registriert. Jetzt meldete das Berliner Robert-Koch-Institut genau 90.019 mit PCR-Tests nachgewiesene Corona-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz stieg von 76 auf 86 Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die Infektionsdynamik nimmt wieder zu, aber von niedrigem Niveau aus . So brauchte es seit dem 14. Mai 27 Tage, um von 89.000 auf 90.000 Fälle zu kommen. Zuvor waren für den Anstieg von 88.000 auf 89.000 Fälle nur elf Tage nötig.

Die tatsächliche Zahl von Infektionen dürfte über die Zeit viel höher liegen, weil viele nicht erkannt oder durch einen positiven PCR-Test nachgewiesen wurden. Allerdings sind sich die Fachleute einig, dass der Inzidenzwert gegenwärtig nicht ausreicht, um die Lage einschätzen zu können. Durch die Omikron-Varianten gibt es mehr Infektionen als noch im Winter, sie verlaufen aber in aller Regel leichter. So vermeldete das Gesundheitsamt des Kreises Mitte dieser Woche, dass bei 36 Personen im Krankenhaus Corona nachgewiesen wurde, drei befinden sich auf der Intensivstation. Ihr Alter liegt zwischen 55 und 62 Jahren und damit vergleichsweise niedrig. So schlimm jeder Fall auf der Intensivstation ist, generell können die Krankenhäuser mit dieser Zahl von Erkrankten gut umgehen. (red)

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